Falsches Überholen zählt zu den häufigsten Unfallursachen im deutschen Straßenverkehr. Wer die Regeln zur Geschwindigkeit beim Überholvorgang nicht kennt, gefährdet sich und andere. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was über die Geschwindigkeit beim Überholvorgang vorgeschrieben ist, von der korrekten Antwort auf die Prüfungsfrage 1.2.05 105 bis hin zu praktischen Tipps für sichere Überholmanöver auf deutschen Straßen.

Kurze Antwort zur Frage 1.2.05-105 (Direkte Prüfungshilfe)
Die amtliche Prüfungsfrage 1.2.05 105 aus dem Fragenkatalog der Führerschein-Theorieprüfung Klasse B lautet: „Was ist über die Geschwindigkeit beim Überholvorgang vorgeschrieben?“ Diese Frage wird mit 4 Fehlerpunkten bewertet und taucht regelmäßig in der Prüfung auf.
Alle drei angebotenen Antworten sind korrekt:
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Die Geschwindigkeit des Überholenden muss wesentlich höher sein als die des zu Überholenden.
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Die zulässige Höchstgeschwindigkeit darf nicht überschritten werden, auch nicht „kurz zum Überholen“.
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Wer überholt wird, darf seine Geschwindigkeit nicht erhöhen.
Merken Sie sich diesen Dreiklang: Deutlich schneller sein, Tempolimit einhalten, Überholter hält Tempo konstant.
Die Geschwindigkeit des Überholenden muss so gewählt werden, dass der Überholvorgang zügig abgeschlossen werden kann. Eine feste km/h-Zahl schreibt das Gesetz dafür nicht vor, aber der Geschwindigkeitsunterschied muss spürbar sein.
Gleichzeitig gilt: Die zulässige Höchstgeschwindigkeit darf beim Überholen unter keinen Umständen überschritten werden. Wer meint, für ein Überholmanöver kurz schneller fahren zu dürfen, liegt falsch und riskiert ein Bußgeld.
Ebenso wichtig ist die Pflicht des überholten Fahrzeugs: Der Fahrer darf seine Geschwindigkeit nicht erhöhen, solange der Überholvorgang läuft. Diese Kombination aus Vorschriften bildet das Fundament der Verkehrssicherheit beim Überholen und ist für die Sicherheit aller Beteiligten entscheidend.
Rechtsgrundlage: Wo steht, was beim Überholvorgang vorgeschrieben ist?
Die Vorschriften zur Geschwindigkeit beim Überholen sind in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) verankert. Zwei Paragrafen spielen dabei die zentrale Rolle:
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§ 5 StVO regelt das Überholen im Detail. Absatz 2 schreibt vor, dass nur überholen darf, wer mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als der zu Überholende fährt. Absatz 6 enthält die Pflicht des Überholten, seine Geschwindigkeit nicht zu erhöhen.
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§ 3 StVO legt die allgemeinen Geschwindigkeitsvorschriften fest, darunter die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten innerorts, außerorts und auf Autobahnen.
Die Frage 1.2.05 105 aus dem offiziellen deutschen Fragenkatalogs bezieht sich genau auf diese gesetzlichen Regelungen. Sie prüft, ob Fahranfänger die drei wesentlichen Geschwindigkeitsregeln beim Überholvorgang vorgeschrieben kennen und verstanden haben.
Diese Verkehrsregeln gelten für alle Führerscheinklassen. Besonders prüfungsrelevant sind sie jedoch für Pkw-Fahranfänger der Klasse B.
Wichtig zu wissen: In Deutschland gibt es keine spezifische Geschwindigkeitsdifferenz beim Überholen, die gesetzlich in einer exakten km/h-Zahl festgelegt wäre. Die Straßenverkehrsordnung definiert keine gesetzlich festgelegte Überholgeschwindigkeit in km/h. Stattdessen verwendet das Gesetz bewusst den unbestimmten Rechtsbegriff „wesentlich höher“, der je nach Situation unterschiedlich ausgelegt wird.
Geschwindigkeit des Überholenden: Wie schnell muss ich sein?
Die Geschwindigkeit des Überholenden muss so bemessen sein, dass das Überholmanöver zügig und kontrolliert abläuft. Der Überholvorgang muss zügig durchgeführt werden, das ist keine Empfehlung, sondern eine gesetzliche Voraussetzung.
Was bedeutet „wesentlich höher“ in der Praxis?
Das Gesetz nennt keine starre Zahl. Als Faustregel gilt jedoch in vielen Lernmaterialien und der Rechtsprechung: Überholende müssen mindestens 20 km/h schneller sein als das vorausfahrende Fahrzeug. Diese Zahl ist allerdings kein gesetzlich verbindlicher Wert, sondern ein Richtwert, der sich in der Praxis bewährt hat.
Ein konkretes Beispiel verdeutlicht die Zusammenhänge:
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Situation |
Geschwindigkeit Lkw |
Geschwindigkeit Pkw |
Differenz |
Bewertung |
|---|---|---|---|---|
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Landstraße außerorts |
70 km/h |
100 km/h |
30 km/h |
Ausreichend, zügiger Überholvorgang möglich |
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Landstraße außerorts |
85 km/h |
95 km/h |
10 km/h |
Kritisch, Überholweg wird sehr lang |
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Innerorts |
40 km/h |
50 km/h |
10 km/h |
Kann ausreichend sein, da kurze Strecke |
Auf Landstraßen gilt für Pkw ein Tempolimit von 100 km/h. Wenn ein Lkw mit 70 km/h unterwegs ist, hat der Pkw-Fahrer genügend Spielraum für einen sicheren Überholvorgang. Fährt das vorausfahrende Fahrzeug hingegen bereits 85 km/h, wird die verbleibende Differenz so gering, dass der Überholweg gefährlich lang wird.
Der Überholvorgang kann als rechtswidrig angesehen werden, wenn eine zu geringe Geschwindigkeit gefahren wird. Gerichte haben in der Vergangenheit Überholvorgänge beanstandet, die länger als etwa 45 Sekunden dauerten, weil die Geschwindigkeitsdifferenz zu niedrig war.
Typische Fehler beim Überholen
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Zu spät beschleunigen und erst auf dem Fahrstreifen des Gegenverkehrs Gas geben
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Mitten im Überholvorgang abbremsen, weil die Strecke doch nicht reicht
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Ohne ausreichende Leistungsreserven überholen, etwa bergauf oder bei Gegenwind
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Die eigene Geschwindigkeit und den nötigen Überholweg unterschätzen

Höchstgeschwindigkeit: Warum Sie die zulässige Geschwindigkeit beim Überholvorgang nicht überschreiten dürfen
Die zulässige Höchstgeschwindigkeit darf beim Überholen nicht überschritten werden, ohne Ausnahme. Dieser Grundsatz gilt in jeder Situation, auf jeder Straße und für jedes Fahrzeug.
Konkrete Geschwindigkeitsgrenzen in Deutschland
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Bereich |
Höchstgeschwindigkeit Pkw |
|---|---|
|
Innerorts |
50 km/h (sofern nicht anders beschildert) |
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Außerorts / Landstraße |
100 km/h |
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Autobahn |
Richtgeschwindigkeit 130 km/h, oft durch Verkehrszeichen begrenzt |
Ein Beispiel aus dem Alltag: Sie fahren innerorts hinter einem Fahrzeug, das mit 40 km/h unterwegs ist. Die Höchstgeschwindigkeit darf nicht überschritten werden, das heißt, Sie dürfen maximal 50 km/h fahren. In diesem Fall reichen die 10 km/h Differenz möglicherweise aus, weil innerorts die Überholstrecke kurz ist. Auf 60 km/h zu beschleunigen, „nur um schneller vorbeizukommen“, ist jedoch ein klarer Geschwindigkeitsverstoß.
Warum ist das so streng geregelt? Höhere Geschwindigkeit verlängert den Anhalteweg erheblich. Taucht plötzlich ein Fahrzeug des Gegenverkehrs auf oder schert ein anderer Verkehrsteilnehmer aus, bleibt bei überhöhtem Tempo keine Zeit zum Reagieren. Überholen sollte nur bei klarer Sicht und ohne Hindernisse erfolgen, und immer innerhalb der erlaubten Höchstgeschwindigkeit.
Merke: „Nur zum Überholen“ ist kein Freifahrtschein für höhere Geschwindigkeit. Jede Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit kann mit Bußgeld, Punkten oder sogar Fahrverbot geahndet werden.
Bei schlechter Sicht, etwa bei Nebel, starkem Regen oder Sichtweiten unter 50 Metern, gelten zusätzliche Einschränkungen nach § 3 StVO. In solchen Situationen ist besondere Vorsicht geboten, und ein Überholmanöver sollte in den meisten Fällen unterbleiben.
Pflichten des Überholten: Warum der Vorausfahrende seine Geschwindigkeit nicht erhöhen darf
Beim Überholvorgang kommt es nicht nur auf den Überholenden an. Auch das überholte Fahrzeug hat klare Pflichten, die direkt die Sicherheit beeinflussen.
Die zentrale Regel
Wer überholt wird, darf seine Geschwindigkeit nicht erhöhen.
Diese Vorschrift aus § 5 Absatz 6 StVO hat einen einfachen Grund: Beschleunigt der Überholte während des Überholvorgangs, verlängert sich der Überholweg dramatisch. Der Überholende bleibt länger auf der Seite des Gegenverkehrs, eine lebensgefährliche Situation.
Konkretes Beispiel
Pkw A will Pkw B auf einer Landstraße überholen. Pkw B fährt zunächst 80 km/h. Pkw A schert aus und beschleunigt auf 100 km/h. In genau diesem Moment gibt Pkw B ebenfalls Gas und beschleunigt von 80 auf 100 km/h. Die Folgen:
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Der Geschwindigkeitsunterschied schrumpft auf null
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Pkw A hängt auf der Fahrbahn des Gegenverkehrs fest
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Ein Abbruch des Überholvorgangs wird riskant, ein Fortsetzen unmöglich
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Es droht ein Frontalzusammenstoß
Dieses Verhalten ist nicht nur verboten, sondern gehört zu den gefährlichsten Situationen im Straßenverkehr überhaupt.
Richtiges Verhalten als Überholter
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Geschwindigkeit möglichst konstant halten
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Gegebenenfalls leicht vom Gas gehen, um das sichere Wiedereinscheren des Überholenden zu erleichtern
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Auf keinen Fall aus falschem Ehrgeiz oder Unachtsamkeit beschleunigen
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Auf ausreichenden Platz zum Wiedereinscheren achten

Praktische Tipps zur Geschwindigkeit beim Überholvorgang
Theorie und Praxis gehören zusammen. Die folgenden Handlungsschritte helfen Ihnen, die Regeln zur Geschwindigkeit beim Überholvorgang sicher umzusetzen, ob in der Fahrschule oder im täglichen Verkehr.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für sicheres Überholen
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Prüfen Sie, ob genügend Strecke frei und übersichtlich ist
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Kontrollieren Sie Innen- und Außenspiegel sowie den Schulterblick
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Vergewissern Sie sich, dass kein anderes Fahrzeug bereits zum Überholen ansetzt
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Setzen Sie den Blinker rechtzeitig
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Beschleunigen Sie zügig innerhalb der zulässigen Höchstgeschwindigkeit
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Halten Sie beim Überholen ausreichenden Sicherheitsabstand zur Seite, ein Sicherheitsabstand von mindestens 2 Metern ist beim Überholen von Radfahrern einzuhalten
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Scheren Sie erst wieder ein, wenn der Überholte im Rückspiegel vollständig sichtbar ist
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Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand nach vorne
Besondere Gefahrensituationen
Aufmerksamkeit ist beim Überholen das A und O. Besonders gefährlich wird es in diesen Fällen:
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Überholen an unübersichtlichen Stellen ist besonders gefährlich, vor Kurven, Kuppen oder an Kreuzungen niemals überholen
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Bei Nässe oder schlechter Sicht erhöht sich der Bremsweg, und die Absicht des Gegenverkehrs ist schwerer einzuschätzen
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Beim Überholen langer Lkw-Kolonnen auf Landstraßen wird der benötigte Überholweg häufig unterschätzt
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Ein häufiger Fehler ist das Überholen trotz Überholverbots, Verkehrszeichen und durchgezogene Linien haben Vorrang
Do’s & Don’ts beim Überholen
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Do’s |
Don’ts |
|---|---|
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Nur überholen, wenn Sie deutlich schneller fahren können |
Nie die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreiten |
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Defensive Fahrweise wählen, sie minimiert Risiken beim Überholen |
Nie überholen, wenn die Strecke nicht vollständig einsehbar ist |
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Vor dem Überholmanöver Verkehrsfluss und Gegenverkehr einschätzen |
Nie bei Stau oder stockendem Verkehr auf die Gegenfahrbahn ausweichen |
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Rechtsüberholen vermeiden |
Nie den Überholvorgang erzwingen, wenn der Vorausfahrende beschleunigt |
Zum Thema Rechtsüberholen: Es ist grundsätzlich verboten, außer in bestimmten Ausnahmen wie im Stadtverkehr bei mehreren markierten Fahrstreifen. Beim Rechtsüberholen darf die Differenzgeschwindigkeit maximal 20 km/h betragen.

Überholen in der Theorieprüfung: Kategorie 1.2.05 Überholen
Die Fragen der Reihe 1.2.05 im amtlichen Fragenkatalogs sind alle rund um das Thema Überholen gruppiert. Wer sich gezielt auf diesen Bereich vorbereitet, verbessert seine Chancen in der Theorieprüfung erheblich.
Wichtige Themen der Kategorie 1.2.05
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Seitenabstände beim Überholen (z. B. Fragen 1.2.05-003 bis 1.2.05-005)
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Voraussetzungen und Überholverbote (1.2.05-101 bis 1.2.05-104)
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Geschwindigkeit beim Überholvorgang (u. a. Frage 1.2.05 105)
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Besondere Überholsituationen und Gefahren
Die konkrete Frage 1.2.05 105 bezieht sich direkt auf die Geschwindigkeit beim Überholvorgang. In der Antwort kommen drei Schlüsselformulierungen vor, die Sie sich einprägen sollten:
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„Geschwindigkeit des Überholenden muss wesentlich höher“ sein
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„Zulässige Höchstgeschwindigkeit darf“ nicht überschritten werden
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„Geschwindigkeit nicht erhöhen“, die Pflicht des Überholten
Lerntipp für die Prüfungsvorbereitung
Achten Sie beim Üben der Theoriefragen gezielt auf Formulierungen wie „beim Überholvorgang vorgeschrieben“. Diese Wendungen weisen auf gesetzliche Pflichten hin und signalisieren, dass es sich um verbindliche Verkehrsregeln handelt, nicht um bloße Empfehlungen.
In jedem Fall lohnt es sich, die Rolle beider Beteiligten zu verstehen: Was muss der Überholende beachten, und welche Pflichten hat der Überholte? Wer diese Zusammenhänge verinnerlicht hat, beantwortet nicht nur die Prüfungsfrage richtig, sondern fährt auch im echten Verkehr sicherer.
Die drei Kernregeln zur Geschwindigkeit beim Überholvorgang bilden das Fundament für sicheres Überholen in Deutschland: wesentlich schneller fahren, Tempolimit einhalten, als Überholter nicht beschleunigen. Prägen Sie sich diese Vorschriften ein, für die Theorieprüfung und für jeden Kilometer auf der Straße.
Dieser Artikel wurde mit Blogie erstellt.